Faire Mode

Modisch mit gutem Gewissen – Fairtrade Kleidung!

In den letzten Jahren begegnet man dem Begriff “Fairtrade” immer häufiger. Neben Lebensmitteln wie Kaffee, Schokolade und Honig gibt es auch fair gehandelte Kleidung. Doch was hat es mit dem fairen Handel auf sich und was unterscheidet faire Kleidung von normaler Kleidung?

Mit Fairtrade gegen Armut

Durch Fairtrade wird den Erzeugern in Entwicklungsländern ein Mindestpreis für ihre Waren gezahlt, sodass sie vor Ausbeutung geschützt sind und auf ein verlässliches Einkommen vertauen können. Faire Mode beinhaltet nicht nur fair gehandelte Materialien, sondern garantiert auch, dass die Produktion der Kleidung unter menschenwürdigen Bedingungen stattgefunden hat. Dabei wird der Mindestpreis vorher mit den Produzenten und Erzeugern vereinbart, um auf jeden Fall die Produktionskosten und den Lebensunterhalt der Arbeiter decken zu können. Der Kauf fair gehandelter Kleidung hat außerdem einen weiteren Vorteil: Die Kleidung ist zum größten Teil Bioware und wird aufgrund der nachhaltigen Produktion weniger mit Chemikalien belastet. Das Angebot umfasst mittlerweile nicht nur Jeans und T-Shirts. Von Kleidern und Röcken über Hoodies, Sweatshirts und Mänteln bis hin zu Schuhen gibt es fast alles, was man im Alltag trägt. Dass der Preis für die Artikel kaum bezahlbar ist, stimmt auch nicht ganz. Zwar kostet fair gehandelte Kleidung natürlich mehr, als Kleidung aus dem Textildiscount, ist in vielen Fällen jedoch immer noch günstiger, als teure Markenmode. Dabei ist die Qualität keinesfalls schlechter. Auch das Gerücht, dass faire Mode nicht gut aussieht, kann ohne weiteres entkräftet werden. Oft unterscheidet sich die Kleidung optisch kaum von der, die von großen Modelabeln angeboten wird.

Was sind vegane Schuhe?

Bei veganen Schuhen wird gänzlich auf tierische Inhaltsstoffe verzichtet. Das schließt nicht nur Leder und Pelz mit ein, sondern auch Wolle und subtilere Materialien wie Klebstoff, der aus Knochen produziert wird. Stattdessen werden rein pflanzliche Komponenten wie Baumwolle, Leinen, Holz oder Kork verwendet. Aus diesem Grund enthalten die meisten veganen Schuhe eine nicht zu verachtende Menge an fair gehandelten Materialien und setzen auf nachhaltige Produktion. Dabei unterscheiden sie sich optisch überhaupt nicht von normalem Schuhwerk. Auch preislich sind die Fair Trade Schuhe absolut akzeptabel. Sie bewegen sich in der für Schuhe mittleren Preisklasse und das als fair gehandelte Ware! Das macht die fairtrade Schuhe zu einer Alternative, die nicht nur Produzenten in Entwicklungsländern, sondern auch Tieren zugute kommt.

Auf was muss beim Kauf von fair gehandelter Mode geachtet werden?

Fairtrade Produkte müssen mit einem Siegel gekennzeichnet werden. Das wohl bekannteste Siegel für Fairtrade ist der blau-grüne Kreis mit schwarzer Figur. Insbesondere für faire Mode steht auch das Siegel der “Fair Wear Foundation”, einer Organisation, die sich zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen in Nähereien der Entwicklungsländer einsetzt. Weitere Siegel sind von Fairtrade Organisationen wie Gepa, El Puente und Global Organic Textile Standard. Doch auch, wenn ein Kleidungsstück eines dieser Siegel trägt, sollte auf den Anteil fair gehandelter Materialien geachtet werden. Diese müssen bei vielen Organisationen nämlich nur zu einem gewissen Prozentsatz vorhanden sein. Wer faire Mode kaufen möchte, wird zum Beispiel im eine Welt Laden oder im Laden “Coop City”, den es in vielen Großstädten gibt, fündig. Manchmal verkaufen auch größere Modehäuser Fairtrade Kleidung. Ansonsten gibt es im Internet eine große Auswahl an Onlineshops, in denen auch auf einen Blick der faire Anteil eingesehen werden kann.

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